Lexikon

Alzheimer

Die Alzheimer-Krankheit ist eine der am häufigsten auftretenden Formen von Demenz (60 bis 70 Prozent aller Fälle von Demenz). Sie ist eine fortschreitende, degenerative, unheilbare Erkrankung des Gehirns. Das Denkvermögen des Gedächtnisses nimmt ständig ab und die Nervenzellen sterben im gesamten Gehirn ab. Der Erkrankte ist unfähig die einfachsten Aufgaben des täglichen Lebens durchzuführen. Meistens treten die Symptome nach Vollendung des 60. Lebensjahres auf.

Demenz

“Eine Demenz ist ein Defizit in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, das zu einer Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen führt und meist mit einer diagnostizierbaren Erkrankung des Gehirns einhergeht. Vor allem ist das Kurzzeitgedächtnis, ferner das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik, bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen. “ [Wikipedia: Artikel Demenz] Die Alzheimer-Krankheit ist eine der am haeufigsten auftretenden Formen von Demenz.

Demenzformen

Es gibt die Vaskuläre Demenz, die Lewy-Körperchen Demenz und Alzheimer als Demenzformen.

Emotionale Behandlung

Demenzkranke benötigen in einem frühen Stadium noch viel Beistand, da sie sich evtl. hilflos fühlen, verängstigt sind, aggressiv werden oder sich nicht jemanden anvertrauen können. Hierbei wird dem Demenzkranken erleichtert sich einem Arzt oder Psychologen zu öffnen. Dazu gehört z.B. die psychologische Behandlung, Musiktherapie, Maltherapie, Gesprächstherapie und Aggressionsbewältigungstherapie.​

Kognitive Behandlung

Die kognitiven Behandlung ist eine Form der Verhaltenstherapie, in der die Umwelt-/Realitätsorientierung, Koordination und Bedienabläufe des Demenzerkrankten ermittelt werden und durch Hilfestellung in Form von Beschriftungen und Außenstehende, wie Nachbarn, erleichtert wird.

Lewy-Körperchen Demenz

Bei der Lewy-Körperchen Demenz kommt es häufig zu temporären Aussetzern. Lewy-Körperchen sind Eiweiß Ablagerungen im Gehirn und beeinflussen so die Funktionalität des Gehirns, mit welcher die temporären Aussetzer der Demenzkranken zu erklären sind. Diese Störungen können auch die Bewegungsfreiheit des Betroffenen einschränken und zu Stürzen führen. Auch das Auftreten von Halluzinationen oder Bewusstlosigkeit ist möglich.

Physische Behandlung

Mit der Zeit lässt die mentale Leistung und körperliche Verfassung der Demenzkranken nach. Mit Hilfe der physischen Behandlung wird der Demenzkranke animiert sich zu bewegen und seine Konzentrationsfähigkeit zu trainieren. Dazu gehört z.B. die Ergotherapie.

Sensorische Behandlung

Bei der sensorischen Behandlung werden bezogen auf die Sinne und Wahrnehmung des Demenzkranken Maßnahmen durchführt und seine geistige Fähigkeit gefördert bzw. trainiert. Dazu gehört z.B. die Milieutherapie, Training der Konzentration, Reminiszenz und Lebenserinnerungen.

Vaskuläre Demenz​

Bei der vaskulären Demenz liegt eine Durchblutungsstörung im Gehirn des Betroffenen vor, welche vor allem durch Bluthochdruck ausgelöst werden kann. Neben dem Bluthochdruck können auch Durchblutungsstörungen die Ursache sein, wobei das Gehirn in bestimmten Bereichen unterversorgt wird. Nervenzellen sterben an diesen Stellen ab und es ist auch nicht möglich diese wieder zu regenerieren. Häufig entstehen diese Durchblutungsstörungen durch die Verstopfung von Blutgefäßen aufgrund von Ablagerungen.